Warum sind die Dinosaurier ausgestorben?

Vor etwa 66 bis 65 Millionen Jahren starben die Dinosaurier aus.

Doch was war der Grund dafür?

Als die Dinosaurier die Welt beherrschten

Millionen Jahre lang bevölkerten die unterschiedlichsten Arten an Dinosauriern die Welt.

Dann jedoch, vor ca. 66 bis 65 Millionen Jahren, begannen sie zum Ende der Kreidezeit plötzlich auszusterben, wobei sich dieser Prozess über einen Zeitraum von tausenden von Jahren erstreckte.

Aus welchem Grund dies geschah, konnte bis in die heutige Zeit nicht abschließend geklärt werden.

Außerdem starben auch einige andere Tierarten aus.

Wodurch gingen die Dinosaurier zugrunde?

Die Wissenschaftler sind sich bis heute nicht einig darüber, welches Ereignis zum Aussterben der Riesenechsen führte.

Daher brachten sie mehrere Theorien zu diesem Thema heraus.

Besiegelte ein Asteroid das Ende der Saurier?

Als gängigste These für das Ende der Dinosaurier gilt das Einschlagen eines gewaltigen Asteroiden auf die Erde.

Er soll einen Durchmesser von 15 Kilometern gehabt haben und ging im heutigen Mexiko auf der Yucatan-Halbinsel nieder.

Als Beweis dafür sehen Forscher den Chicxulub-Krater auf Yucatan, der einen Durchmesser von rund 180 Kilometern erreicht.

Der verheerende Einschlag rief das Aufwirbeln von riesigen Mengen Staub hervor.

Die Forscher glauben, dass der Aufprall in einem sehr ungünstigen Winkel erfolgte, wodurch wiederum sehr viele Staub- und Schwefelteilchen in die Luft drangen.

Sie sorgten für das Reflektieren des Sonnenlichts, sodass die Sonnenstrahlen nicht mehr richtig durchdrangen.

Infolgedessen verdunkelte sich der Himmel für viele Jahre.

Außerdem sanken die Temperaturen ab.

Diese Abkühlung der Erdtemperatur wurde von den Sauriern nicht vertragen, sodass sie durch die Kälte, die die Erde für sie unbewohnbar machte, allmählich ausstarben, zumal auch nicht mehr ausreichend Futter vorhanden war.

Der Einschlag des Asteroiden hatte aber noch weitere Auswirkungen. So gerieten unzählige Bäume und Sträucher in Brand. Ganze Wälder fielen dem Feuer zum Opfer.

Weiterhin soll durch den Aufprall des Asteroiden ein gewaltiger Tsunami entstanden sein, der ebenfalls viele Pflanzen mit sich riss.

Als das Wasser wieder ablief, gelangten zahlreiche Pflanzenreste in den Krater. Dort fanden Wissenschaftler mikroskopisch kleine Pilze, die sonst nur an Land vorkommen, was sie als Beleg für ihre These betrachten.

Insgesamt starben beim Übergang zwischen Kreidezeit und Paläogen etwa 75 Prozent aller Tierarten auf der Erde aus.

Die Vulkantheorie

Eine andere Theorie geht davon aus, dass es auf der Erde seinerzeit gewaltige Vulkanausbrüche gab.

Dadurch wurden umfangreiche Landmengen von Lava, Vulkanasche und toxischen Stoffen bedeckt.

Die Folgen durch die Vulkanausbrüche waren ähnlich wie bei einem möglichen Asteroideneinschlag.

Das Klima veränderte sich zu Ungunsten der Dinosaurier und die Riesenechsen starben schließlich aus.

Weil die Vulkanausbrüche viele tausend Jahre andauerten, wurde das Ökosystem dadurch heftig in Mitleidenschaft gezogen.

Die Pflanzentheorie

Eine weitere These macht das Entstehen von neuen Blütenpflanzen für das Aussterben der Dinos verantwortlich.

So seien nach Auffassung einiger Forscher die pflanzenfressenden Saurier nicht dazu imstande gewesen, sich rasch genug an die Bildung einer neuen Umwelt zu gewöhnen, was letztlich ihren Tod zur Folge hatte.

Durch das Aussterben der Pflanzenfresser hatten dann auch die fleischfressenden Dinosaurier nicht mehr genügend Nahrung.

Kontinentalverschiebung

Aber auch das Verschieben der Erdkontinente könnte zu einem immensen Klimawandel geführt haben, der das Ende der Saurier einleitete.

Die Landmassen bewegten sich auseinander, was das Ansteigen des Meeresspiegels nach sich zog.

Das Klima präsentierte sich feuchter und kühler.

Weil die Platten der Kontinente sich partiell übereinander schoben, faltete sich das Land. Dadurch kam es zur Entwicklung von riesigen Gebirgen.

Die Dinosaurier waren nicht in der Lage, sich dem einsetzenden Klimawandel anzupassen, und starben aus.

Aussterben der Dinosaurier ein komplexer Vorgang

Der Untergang der Dinosaurier bildete einen überaus komplexen Vorgang. So starben nicht alle Riesenechsen zur selben Zeit aus.

Das Massensterben war aber auch nicht der Abschluss eines bereits länger andauernden Niedergangsprozesses der Saurier, da sich ihre Arten immer wieder veränderten.

Als wahrscheinlichste These für ihr Ende gilt der Einschlag eines Asteroiden.